AKTUELL

Tournee HEIMATFRONT – Das Desaster lässt grüßen

 

2018 geht, die im Rahmen von Doppelpass, entstandene Tanzperformance auf Tournee:

5./6. Mai Nationaltheater Mannheim Tickets + Info
12./13.Mai Lichthof Theater Hamburg Tickets + Info
24.-26. Mai DOCK11 Berlin Tickets + Info und RESERVIX
24. und 25. August 2018 Human Mosaic Festival Goleniow (PL)

Eine Tanzperformance der MS Schrittmacher

In HEIMATFRONT – Das Desaster lässt grüßen stellen MS Schrittmacher die Frage, wie lange wir in der Komfortzone Europa noch die ausbeuterischen und kriegerischen Folgen unseres Lebensstils ignorieren können. Drei Performer*innen benennen die menschenrechtsverachtenden Aspekte unseres Wohlstands, die von Musik und Video in immer wieder neue Kontexte gesetzt werden. Wie verändern sich unsere Sicht und unser Handeln, wenn die Frontlinien unseres Wohlstandskrieges näher rücken und zur Heimatfront werden? Mit ihrem Blick für das Groteske im Realen legen MS Schrittmacher den Finger in die Wunde in diesem absurden Ringen um Wohlstand und Würde.

Uraufführung 19. November 2016 um 20.00 Uhr im Theaterdiscounter Berlin
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Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes 

Hier geht es zum HEIMATFRONT-Trailer
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 QUO VADIS, BELLUM? 

Ein zweijähriges Recherche-Projekt in Kooperation mit dem Saarländischen Staatstheater

Hundert Jahre nach der Urkatastrophe des Ersten Weltkrieges blicken das Saarländische Staatstheater Saarbrücken und die Berliner Tanz- und Performancegruppe MS Schrittmacher in ihrem zweijährigen Recherche- und Site Specific Projekt QUO VADIS, BELLUM? gemeinsam in die Zukunft des Krieges. Mit Unterstützung von ExpertInnen sozialer Bewegungen, JournalistInnen und WissenschaftlerInnen diskutieren und analysieren die KünstlerInnen in den öffentlichen Foren LAUT DENKEN… das aktuelle kriegerische Weltgeschehen, dessen Ursachen und Perspektiven.

Wie sieht uns die Fratze des Krieges an, wenn wir die aktuelle Verfasstheit der Welt 100 Jahre weiterdenken? Wie könnten die wirtschaftlichen und machtpolitischen Verhältnisse in ferner Zukunft aussehen und zu welcher Form kriegerischer Konflikte würden sie führen? Und schließlich: Welche Handlungsoptionen resultieren aus diesen Zukunftsszenarien für uns heute?

Diskussionsforen, Fotoausstellung, Tanz-Performances

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Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes

 

Tourfähig: AUSDRUCK-MOBIL 

Eine Recherche-Installation der MS Schrittmacher über die Emigration und Flucht deutscher AusdruckstänzerInnen.

Ein Bastei–Wohnwagen macht „Ausdruck“ und „Mobilität“ in seinen mehrfachen Bedeutungen erfahrbar: Das AUSDRUCK-MOBIL lädt dazu ein, sich eigenständig auf die Spurensuche zu über 30 deutschen AusdruckstänzerInnen zu begeben. Eine außen angebrachte Tabelle verschafft einen Überblick über die KünstlerInnen, ihr Schaffen, ihre Flucht und Emigration in den 40er Jahren. Anhand von sechs Fragen zeichnen die Recherche-Ergebnisse nach, welche künstlerische Inspiration die AusdruckstänzerInnen dabei in die „Welt des Tanzes“ trugen und welche Einflüsse die Zurückgekehrten wieder mit nach Deutschland brachten. Das Innenleben des Mobils bietet die Möglichkeit, Wissen individuell zu vertiefen.

Dass der Ausdruckstanz durch die Emigration in die ganze Welt getragen wurde und dort in die jeweiligen Tanzformen einfließen konnte, während er in Deutschland seine Grundlage endgültig verlor, ist eine bittere Ironie des Schicksals.“ Hedwig Müller

Wiederaufnahme beim Performing Arts Festival vom 16.-18.Juni 2017 je von 17.30 – 22.00 Uhr
im Hof vom DOCK11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

 

 Tourfähig: ANITA BERBER RETRO/PERSPEKTIVE – Ein TANZFONDS ERBE Projekt 

 

ANITA BERBER RETRO/PERSPEKTIVE 
Die Tanzikone der zwanziger Jahre Anita Berber kennen die meisten heute nur noch von ihren Skandalen, Rosa von Praunheims Film oder dem morbiden Portrait, das Otto Dix von ihr malte. Dabei war Anita Berber in den goldenen Zwanzigern ein über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannter Star. Wie keine andere hat sie die Sichtweise ihrer Zeit gebrochen und damit ihr Publikum auf die Probe gestellt. Gehasst und geliebt von der Öffentlichkeit setzte die Sacchetto-Schülerin ihre Themen mit technischer Perfektion immer radikaler um. MS Schrittmacher begeben sich in ANITA BERBER – RETRO/PERSPEKTIVE auf die verlorene Spur der Tänzerin und Choreographin. Anita Berbers Werk jenseits der Skandale steht dabei im Vordergrund des umfangreichen Recherche- und Rekonstruktionsprojektes, dessen Ergebnisse im Kunstquartier Bethanien gezeigt wurden.

Die Performance ANITA BERBER – Sie trägt die Nacktheit im Gesicht gastierte am 14. und 15. Oktober 2015 am Saarländischen Staatstheater und die ANITA BERBER – Lecture Performance wurde am 17. Oktober 2015 gezeigt. Beides im Rahmen von TANZ FESTIVAL SAAR

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Gefördert vom TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes

 

 ANITA BERBER-STUDIE Deutschsprachige Erstveröffentlichung von Joe Jenčiks Tanzschrift 

Anita Berber-Studie

Erhältlich unter ticket@msschrittmacher.de.

Der Band Anita Berberová – Studie des tschechischen Choreographen, Tänzers und Autors Joe Jenčík beschreibt in einzigartig genauer sowie emotionaler Weise Dramaturgie und Wirkung der Choreographien von Anita Berber. Joe Jenčíks Beschreibungen verschiedener Tänze und der Arbeitsweise Anita Berbers bildeten die Basis für die ANITA BERBER – RETRO/PERSPEKTIVE von MS Schrittmacher. Im Rahmen des Projekts veröffentlichten MS Schrittmacher Jenčíks Studie aus dem Jahr 1930 erstmalig in deutscher Sprache, inklusive vier aktueller Essays zu Anita Berber und der Arbeit von MS Schrittmacher innerhalb dieses Tanzfonds Erbe Projekt. Komplettiert wird dieses einzigartige Buch durch bisher unveröffentlichte Fotos der Künstlerin und dem ersten Anita Berber Werkverzeichnis.

➔  Leseprobe